Mit nimm2 und Kugelschreibern ausgerüstet haben wir heute ein Waisenhaus besucht.
Ein Priester nahm uns in Empfang und erzählte uns die interessante
Entstehungsgeschicht des Mamaoara Waisenhauses.
65 Kinder, kein Geld, keine
staatliche Unterstützung. Sie bauen selbst ihr essen an, sie züchten
selbst ihre Hühner und produzierenden selbst Energie mit Biogas. Sogar
Bienenstocke haben sie seit kurzem. Ein autarkes Waisemhaus. Geld wird
nur benötigt um auszubauen um mehr Kindern ein quartier geben zu
können. Es ist nicht sonderlich sauber, aber auf welchem Bauernhof ist es das schon.
Warum wird Armut nach dem verfuegbaren Geld pro Person pro
Tag gemessen, wenn Geld eine weit geringere Rolle spielt als in unserer
kapitalintensiven Welt.
Die Lodges in denen wir diese Woche
übernachtet haben waren auch Selbstversorger. Genauso wie sehr viele Menschen die
hier leben.

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